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Eigenmarke oder Markenhersteller? Wann sich welche Büromöbel-Beschaffung lohnt

Wer Büromöbel für mehr als eine Handvoll Arbeitsplätze beschafft, steht vor drei Wegen mit sehr unterschiedlichen Stärken. Die ehrliche Antwort, welcher der richtige ist, hängt an zwei Fragen: Wie viele gleiche Plätze brauchen Sie – und wie wichtig ist Ihnen ein einheitliches Erscheinungsbild über alle Plätze hinweg?

Drei Beschaffungswege im Vergleich

Weg Stark bei Grenze
Klassischer Markenhersteller Repräsentation, Einzelstücke, Showroom-Beratung meist kein digitaler Direktbezug, höherer Preis
Eigenproduktion (z. B. büro project) CI-Konsistenz über viele gleiche Plätze, Made in Germany, planbare Serie Einzelstück-Sonderdesigns sind nicht das Ziel
Reiner Online-Händler Preis und Tempo bei Lagerware keine echte CI-Anpassung, kein Sondermaß

Das ist bewusst eine Einordnung nach Anbieter-Kategorie, nicht nach einzelnen Namen.

Worüber CI wirklich entscheidet: Eigenfertigung oder Zukauf

Der Spielraum für Corporate Identity hängt nicht am Lieferanten insgesamt, sondern am einzelnen Bauteil – und daran, ob wir es selbst fertigen oder als Markenkomponente zukaufen. Ehrlich aufgeschlüsselt:

Bauteil Herkunft CI-Spielraum
Tischplatten, Korpusse, Schränke, Akustik CIRCLE Eigenproduktion Rhede volle Egger-Eurodekor-Auswahl, Sondermaße, Kantenbild, Branding
Schreibtisch-Gestelle (z. B. UP) Markenkomponente (Zukauf) Standard weiß/schwarz/silber, RAL-Sonderlack ab größeren Stückzahlen
Drehstühle (z. B. COMFORT) Markenkomponente von Dauphin (Zukauf) Optionsprogramm Dauphin
Tischtrennwand DESKBOARD Markenkomponente (Zukauf) Stoff-/Farbprogramm des Herstellers

Wo wir selbst fertigen, ist der Gestaltungsspielraum am größten – Dekor, Maß, Kante, Logo. Wo wir bewusst auf bewährte Markenkomponenten setzen (Stühle, Gestelle), richten wir uns nach deren Optionsprogramm. Diese Trennung offen zu nennen, ist fairer als ein pauschales „alles möglich“.

Der Sweet-Spot: ab welcher Stückzahl sich was lohnt

  • Unter ~20 Stück: Für wenige Plätze gewinnt meist Lagerware vom Online-Händler – schnell und günstig, ohne Individualisierung.
  • Ab ~20 Stück: Sobald Dekor, Maß oder Branding eine Rolle spielen, lohnt sich die Eigenproduktion. Hier beginnen unsere Projektkonditionen.
  • 50 bis 2.000 Stück: Der klare Vorteilsbereich der Eigenfertigung. In dieser Größenordnung bieten klassische Markenhersteller selten einen digitalen Direktbezug, und reine Online-Händler keine CI-Anpassung.
  • Über 2.000 Stück: Ehrlich benannt eine Frage der Kapazität – machbar, aber im Einzelfall zu terminieren.

Was Eigenproduktion zusätzlich mitbringt

Aus einer Fertigung in Deutschland – bei uns seit 1981 in Rhede – kommen alle gleichen Plätze aus derselben Charge, im selben Dekor, mit identischer Kante. Dazu ein belegter CO₂-Nachweis je Produkt und der schlichte Vorteil: eine Bestellung, eine Lieferung statt Koordination über mehrere Händler.

Nächster Schritt

Sofort bestellbare Komplettsets finden Sie in der Bestseller-Übersicht. Für eine CI-Serie nennen Sie uns Stückzahl, gewünschtes Dekor und ob ein Branding gewünscht ist – wir rechnen die Projektkonditionen und liefern ein Angebot. Wie sich die Kosten pro Arbeitsplatz nach Klasse staffeln, lesen Sie im Beitrag Was kostet die Büroeinrichtung pro Arbeitsplatz?.

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