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Lieferzeiten & Projektablauf: von der Anfrage bis zum Abruf
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Lieferzeiten & Projektablauf: von der Anfrage bis zum Abruf

Eine ehrliche Lieferzeit ist im Projektgeschäft mehr wert als ein schnelles Versprechen. Der größte Teil unserer Büromöbel entsteht auftragsbezogen in eigener Fertigung – das kostet etwas Zeit, sichert aber CI-Konsistenz, Sondermaße und gleichbleibende Qualität über alle Plätze. Was kurzfristig geht und was nicht, sagen wir vorab.

Lieferzeit nach Modus

Modus Lieferzeit Einordnung
Einzelne Positionen ab Lager kurzfristig positionsabhängig – Verfügbarkeit vorab anfragen
Standard, auftragsbezogen ca. 4–6 Wochen marktüblich für gefertigte Möbel mit Varianten
CI-Serie (ab ~20 / 50–2.000) Projekt-Lieferzeit, slot-abhängig per Angebot, ideal in Abrufen gestaffelt
Montage individuell / projektabhängig auf Anfrage; Termin nach Verfügbarkeit und Projektabstimmung

Kein „sofort lieferbar“, wo wir auftragsbezogen fertigen – diese Ehrlichkeit erspart im Projekt die böse Überraschung.

Warum überwiegend auftragsbezogen?

Möbel von der Stange liegen im Lager, in genau den Dekoren und Maßen, die zufällig vorrätig sind. Auftragsbezogene Fertigung dreht das um: Alle Plätze kommen im selben Dekor, mit identischer Kante und Ihrem gewünschten Maß – Made in Germany, aus einer Charge. Wann sich diese Eigenfertigung lohnt, lesen Sie unter Eigenmarke oder Markenhersteller?.

Der Projektablauf in Schritten

  1. Anfrage. Platzanzahl, gewünschte Ausstattungsklasse, Termin.
  2. Aufmaß und Planung. Bei größeren Projekten mit Flächen- und Zonenkonzept.
  3. Angebot. Mit Konditionen, Lieferzeit-Fenster und optionaler Montage.
  4. Fertigung. Auftragsbezogen in Rhede; bei Serien in abgestimmten Losen.
  5. Lieferung. Frei Verwendungsstelle – bis an den Einsatzort, nicht nur an die Bordsteinkante.
  6. Montage (optional). Auf Anfrage, terminiert nach Verfügbarkeit und Projektabstimmung.

Größere Rollouts: Rahmenvertrag und Abruf

Wer über Monate oder Jahre verteilt einrichtet, fährt mit einem Rahmen besser als mit vielen Einzelbestellungen. Das Prinzip ist zweistufig: zuerst der Rahmen mit festen Konditionen, dann die einzelnen Abrufe nach Bedarf. Zwei Formen mit unterschiedlichem Risiko:

Zivilrechtlicher Rahmenvertrag Rahmenvereinbarung (öffentliche Hand)
Abnahme zu festen Konditionen – planbar, geringes Risiko für beide Seiten keine Abnahmeverpflichtung, nur Prognosemenge – Kalkulation auf die Höchstmenge

Worauf es bei mehrjährigen Rahmen ankommt, sagen wir offen: Material-, Energie- und Lohnkosten lassen sich über vier Jahre nicht seriös einfrieren. Deshalb schließen wir Rahmenverträge nur mit einer Preisgleitklausel ab. „Frei Verwendungsstelle“ und Aufbau gehören in die Kalkulation. Für wiederkehrende Abrufe ist unser Online-Shop ein Vorteil: ein kundenspezifischer Katalog mit hinterlegten Konditionen macht den einzelnen Abruf zur Routine. Für Beschaffungen der öffentlichen Hand – Stichwort Jahresend-Budget und ausschreibungssichere Vergabe – gelten eigene Spielregeln; dazu der Beitrag Restbudget vor Jahresende ausschöpfen.

Was das für die Planbarkeit bedeutet

Ein Rahmen verwandelt sporadische Einzelprojekte in planbares, wiederkehrendes Volumen – für Sie kalkulierbare Konditionen und gesicherte Lieferfähigkeit, für uns eine gleichmäßigere Produktionslast.

Nächster Schritt

Nennen Sie uns Zeitrahmen und Platzanzahl – wir nennen ein realistisches Lieferfenster und, wo sinnvoll, ein Rahmenvertrags-Modell. Ein Angebot holen Sie über die Kontaktseite. Wie sich die Kosten pro Arbeitsplatz staffeln, steht unter Was kostet die Büroeinrichtung pro Arbeitsplatz?; den größeren Planungsrahmen bis zum schlüsselfertigen Innenausbau zeigt unsere Planungs-Seite.

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